Was man im Schlafzimmer besser nicht bespricht

Grundsätzlich ist es sehr gut, seine Gedanken mit seinem Partner auch im Bett zu teilen. Es ist gut, ihm Tipps zu geben und es ist auch gut, ihm zu verstehen zu geben, wenn er etwas ganz genau richtig macht. Die sexuelle

Kommunikation im Schlafzimmer ist wirklich wichtig, es ist aber auch genauso wichtig zu wissen, wenn man zu weit gegangen ist. Hier sind ein paar Tipps dahingehend, bestimmte Gesprächsthemen zu meiden:

  1. Verzichten Sie auf die klinische Terminologie. Wenn Sie möchten, dass er Sie fingert, sagen Sie: „Bitte benutze Deinen digitus secundus manus, um meine Klitoris zu stimulieren”? Das ist definitiv zu viel. Wenn Sie manche Worte einfach nicht gerne in den Mund nehmen wie etwa Pussy und Sie deshalb lieber klinisch korrekte Worte verwenden („Vagina” gehört auch zu diesen), dann sollten Sie es vielleicht einmal probieren mehr zu zeigen als zu sagen, etwa: „Ich mag es, wenn Du mich hier berührst.” Führen Sie dann seine Hand zu Ihrer Klitoris – und er wird sicher wissen, worüber Sie sprechen.
  2. Verurteilen oder beleidigen Sie nicht. Wenn er etwas Falsches gemacht hat, dann sollten Sie es nicht während oder direkt nach dem Sex erwähnen. Wenn es etwas war, was Sie wirklich unangenehm fanden, dann sollten Sie es unbedingt später diskutieren – im Bett allerdings ist dafür kein Platz. Sie sollten nicht anfangen, sein Ego anzugreifen. Damit werden Sie die Situation sicher nicht verbessern.
  3. Exfreunde sind sehr grenzwertig. Erwähnen Sie beim Sex nichts dergleichen. Bleiben Sie ganz klar.
  4. Beschweren Sie sich nicht über Ihren Körper. Brustvergrößerung, kleinerer Hintern, reinere Haut – ja, wir alle haben diese Beschwerden. Aber es ist nicht die richtige Zeit diese Dinge im Schlafzimmer mit Ihrem Freund zu diskutieren. Schließlich ist er mit Ihnen im Bett, weil er denkt, dass Sie wunderschön sind. Wenn Sie anfangen, über Dinge zu diskutieren, die an Ihnen nicht perfekt sind, wird seine Aufmerksamkeit darauf gelenkt und die Stimmung aller Wahrscheinlichkeit nach ruiniert.
  5. Seine Erektion ist seine Sache. Bei aller Liebe, bitte diskutieren Sie mit ihm nicht seine Erektion oder seine mangelnde Erektion. In anderen Worten: wenn Sie mögen, was Sie sehen, dann sagen Sie es auch, wenn allerdings irgendwas nicht mit Ihren Erwartungen übereinstimmt, dann fragen Sie ihn um Himmels Willen nicht, warum er denn nicht erregt ist oder ob er Viagra oder Cialis benötigt. Wenn er zurzeit eine erektile Dysfunktion hat, dann ist es nicht besonders hilfreich, die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, selbst wenn Sie es gar nicht böse meinen.

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